Gulaschsuppe Rezept: Omas Original mit super zartem Fleisch
Gulaschsuppe geht eigentlich immer. Am besten schmeckt sie uns aber, wenn es draußen wieder kälter wird und ein großer Topf ein paar Stunden auf dem Herd stehen darf. Bei uns kommen Rind und Schwein zu gleichen Teilen hinein, dazu ordentlich Zwiebeln, Kartoffeln und Karotten. Danach darf die Suppe einfach langsam vor sich hin köcheln. Am nächsten Tag schmeckt sie fast noch besser.


- Das Wichtigste zur Gulaschsuppe
- So wird das Fleisch zart und die Suppe schön sämig
- Kartoffeln und Karotten kommen später dazu
- Was passt zur Gulaschsuppe?
- Mein Bräter für die Gulaschsuppe
- Häufige Fragen zur Gulaschsuppe
- Welches Fleisch eignet sich für Gulaschsuppe?
- Welche Kartoffeln eignen sich für Gulaschsuppe?
- Wie lange muss Gulaschsuppe kochen?
- Warum wird mein Gulaschfleisch nicht weich?
- Wie bekomme ich Gulaschsuppe dicker?
- Kann ich Gulaschsuppe am Vortag kochen?
- Wie lange hält sich Gulaschsuppe im Kühlschrank?
- Kann man Gulaschsuppe einfrieren?
- Warum schmeckt Gulaschsuppe am nächsten Tag besser?
Das Wichtigste zur Gulaschsuppe
Viel falsch machen kannst du bei diesem Rezept nicht. Ein paar Kleinigkeiten entscheiden darüber, ob das Fleisch zart und die Suppe kräftig und schön sämig wird.
- Fleisch: je 400 g Rind- und Schweinegulasch.
- Anbraten: portionsweise und mit ordentlich Hitze.
- Zwiebeln: nicht sparen, sie sorgen später für Bindung.
- Paprikapulver: nur kurz einrühren und direkt ablöschen.
- Garen: nur leise köcheln lassen, nicht sprudelnd kochen.
- Kartoffeln und Karotten: später dazugeben, damit sie nicht zerfallen.
So wird das Fleisch zart und die Suppe schön sämig
Rind und Schwein für die Gulaschsuppe
Für meine Gulaschsuppe nehme ich je 400 g Rind und Schwein. Das Rind bringt den kräftigeren Geschmack, das Schweinefleisch wird beim langen Garen besonders weich. Wichtig ist, dass die Stücke ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichmäßig garen.
Warum wird mein Gulasch nicht zart?
Meist braucht es einfach noch Zeit. Die Suppe sollte nur leise köcheln und nicht kräftig sprudeln. Nach etwa 90 Minuten probiere ich das erste Stück. Ist das Rind noch fest, darf die Suppe problemlos noch 1-2 Stunden länger garen. Kartoffeln und Karotten kommen deshalb erst später dazu.
Paprikapulver nicht zu heiß anrösten
Paprikapulver kann bei zu großer Hitze schnell bitter werden. Deshalb ziehe ich den Topf kurz vom Herd, rühre das Paprikapulver ein und lösche direkt mit Rotwein und Portwein ab. Erst danach kommt der Topf wieder auf die Platte.
Wie wird meine Gulaschsuppe sämig, ganz ohne Mehl?
Die Bindung kommt bei diesem Rezept hauptsächlich von den Zwiebeln und den Kartoffeln. Auf 800 g Fleisch kommen bei mir deshalb auch 800 g Zwiebeln. Beim Köcheln zerfallen sie fast vollständig und machen die Suppe von selbst sämig. Auch die Kartoffeln geben später etwas Stärke ab. Mehl brauchst du dafür nicht.
Kartoffeln und Karotten kommen später dazu
Das Fleisch darf zuerst etwa 120 Minuten alleine schmoren. Erst danach kommen Kartoffeln und Karotten dazu und garen noch rund 25-30 Minuten mit. So werden sie weich, ohne komplett zu zerfallen.

Was passt zur Gulaschsuppe?
Für mich ganz klar Brot. Frisch geröstetes Bauernbrot oder eine Kaisersemmel zum Austunken. Die Gulaschsuppe lässt sich außerdem super vorbereiten. Ich finde sie am nächsten Tag sogar noch besser, weil alles über Nacht richtig durchgezogen ist.
Mein Bräter für die Gulaschsuppe
Für Gulaschsuppe nehme ich am liebsten einen richtig schweren Gusseisen-Bräter. Darin lässt sich das Fleisch kräftig anbraten und die Suppe anschließend schön gleichmäßig schmoren.
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Noch mehr für kalte Tage:
Für noch mehr Geschmack kannst du die Brühe mit meiner Rinderbrühe selbst kochen. Wenn du lieber klassisches Gulasch mit ordentlich Soße magst, schau dir mein Portwein-Gulasch mit Spätzle an. Passendes Brot findest du bei meinen Brotrezepten.
Häufige Fragen zur Gulaschsuppe
Welches Fleisch eignet sich für Gulaschsuppe?
Ich verwende Rind und Schwein zu gleichen Teilen. Das Rind bringt kräftigen Geschmack, das Schweinefleisch wird schön weich und macht die Suppe etwas milder. Wichtig ist vor allem, beiden Fleischsorten genügend Zeit zu geben.
Welche Kartoffeln eignen sich für Gulaschsuppe?
Ich nehme festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln. Sie werden weich, behalten beim Köcheln aber besser ihre Form.
Wie lange muss Gulaschsuppe kochen?
Plane ungefähr zwei Stunden ein. Wichtiger als die genaue Uhrzeit ist aber das Fleisch. Vor allem das Rind sollte sich am Ende ohne großen Widerstand mit der Gabel teilen lassen.
Warum wird mein Gulaschfleisch nicht weich?
Oft braucht es einfach noch länger. Lass die Suppe nur leicht köcheln und gib dem Fleisch weitere 20 bis 30 Minuten, wenn es nach der angegebenen Zeit noch fest ist.
Wie bekomme ich Gulaschsuppe dicker?
Mehl brauchst du dafür nicht. Die große Menge Zwiebeln zerfällt während der Garzeit und sorgt bereits für Bindung. Zusätzlich kannst du am Ende ein paar Kartoffelstücke zerdrücken und die Suppe kurz ohne Deckel köcheln lassen.
Kann ich Gulaschsuppe am Vortag kochen?
Ja, sogar sehr gut. Ich finde sie am nächsten Tag fast noch besser, weil die Gewürze und der Thymian über Nacht richtig durchziehen. Beim Aufwärmen bei Bedarf einen kleinen Schluck Brühe dazugeben.
Wie lange hält sich Gulaschsuppe im Kühlschrank?
Gut verschlossen hält sie sich im Kühlschrank etwa drei Tage. Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und anschließend kalt stellen.
Kann man Gulaschsuppe einfrieren?
Ja. Portionsweise eingefroren hält sie sich etwa drei Monate. Die Kartoffeln können nach dem Auftauen etwas weicher werden, bei einer Gulaschsuppe stört das aber kaum.
Warum schmeckt Gulaschsuppe am nächsten Tag besser?
Über Nacht haben Fleisch, Brühe und Gewürze mehr Zeit durchzuziehen. Deshalb koche ich sie gern schon am Vortag und wärme sie am nächsten Tag langsam wieder auf.
