Tomatensalat mit cremigem Burrata

Ein frischer Tomatensalat der sowohl als Beilage wie auch als Hauptgericht beeindruckend gut funktioniert. Zu diesem Rezept sei gesagt, dass der Salat von der Qualität der Tomaten abhängig ist. Am besten eignet sich das Rezept zwischen Juli und September, da zu dieser Zeit die heimischen Tomaten ihr volles Aroma entwickeln und sehr süß sind. Ich baue selbst sehr gerne Tomaten an, vorwiegend historische Sorten. Der Tomatensalat ist reduziert zubereitet, entfaltet aber in seiner Einfachheit einen fantastischen Geschmack. Am liebsten zupfe ich mich quer durchs Beet und sammle die unterschiedlichsten Früchte, vorwiegend aus historischen Tomatensorten. Du weißt nicht, welche das sind? Im Beitrag erfährst du mehr dazu.

Frischer Tomatensalat mit Burrate in einer Schüssel angerichtet auf einem verwitterten Gartentisch.
Meine Tomatenernte, vieler verschiedener Sorten, in einer Pfanne gesammelt.

Der Tomatensalat wird mariniert mit einem Apfel-Honig Dressing, frischem Basilikum und Kürbiskernen. Das Highlight ist der cremige Burrata, welcher mit etwas geröstetem Knoblauchbrot oder einer frischen Focaccia Masterclass perfekt zu süßen Tomaten harmoniert. Insbesondere alte Tomatensorten eignen sich aufgrund des intensiven Geschmacks hervorragend. Falls du keine alten Sorten bekommst, greife vorwiegend auf mittelgroße und kleine Tomatensorten zurück. Sie haben einen geringeren Wasseranteil und eine umso dichtere Süße. Im Beitrag Hofladen und Regionales stelle ich dir hin und wieder Hofläden vor, bei denen ich selbst gerne mein Gemüse beziehe. Die dazugehörige Karte ist derzeit noch im Aufbau und wird bald zur Verfügung stehen. Weitere Rezepte findest du auf meinem Instagram Kanal oder auf meinem Blog.

Historische Tomatensorten, der Game-Changer

Im Laufe der Zeit wurden Tomaten bewusst von ihrem Ursprung verändert. Vorwiegend für einen besseren, wirtschaftlicheren Anbau. Das Ziel dabei: eine gleichmäßige Form, geringe Anfälligkeit für Krankheiten, optisch makellose Oberflächen und höchster Ertrag. Das Aroma bleibt dabei auf der Strecke, weshalb die Ursprungsvariante deutlich aromatischer ist. Verfügbare Sorten sind unter anderem die Berner Rose, auch Ananastomate genannt, die Ochsenherztomate, die Black Cherry oder die goldene Königin. Aber Achtung, nicht jede Sorte darf in Deutschland angebaut werden. Hierzu gibt es eine amtliche Sortenliste, die geprüfte und zugelassene Tomaten und Sorten beschreibt.

Die Sortenliste ist ein amtliches Verzeichnis aller Pflanzensorten mit bestandener Prüfung. Eine Eintragung kann sehr kostspielig sein. In Deutschland darf jedoch nur ein Saatgut in den Handel gelangen, das im genannten Register geführt wird. Da der Ertrag alter Sorten nicht für den Großanbau geeignet ist, finden sich nur wenige eingetragene, historische Sorten. Deshalb informiere dich gründlich, wenn du eine alte Sorte selbst anbauen möchtest. Eine neue Regelung mit den sogenannten Amateursorten vereinfacht den Prozess künftig.

Burrata, der bessere Mozzarella

Burrata ist dem klassischen Mozzarella sehr ähnlich. Bei der Herstellung wird die Käsemasse erhitzt und zu Fäden gezogen. Während Burrata vorwiegend aus Kuhmilch zubereitet wird, ist der artverwandte Mozzarella meist aus Büffelmilch. Das Besondere beim Burrata ist wohl das cremige, Innere. Eine Masse aus gezupftem Mozzarella und Sahne machen den festen Käse im Inneren sehr weich und leicht flüssig. Beim Anschneiden verteilt sich die cremige Masse auf dem Gericht und verfeinert es mit einer leichten, sahnigen Note.

Öl immer am Ende hinzufügen

Für das Dressing eine fein-gewürfelte Schalotte mit Apfelessig, Honig, süßem Senf, Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer mischen. Erst im Anschluss wird das Olivenöl eingearbeitet. Doch was ist der Hintergrund? Öl umschließt die Gewürze mit einer Schutzschicht und verhindert die Verbindungen mit den restlichen Zutaten. Deshalb wird zuerst das Gewürz mit dem Essig vermischt und final das Öl hinzugefügt. Zum Mischen der Zutaten eignet sich ein Glas mit Schraubverschluss. Alle Zutaten bis auf das Öl hineingeben und mit geschlossenem Deckel kräftig schütteln. Anschließend das Öl hinzufügen und nochmals kräftig schütteln. Es entsteht eine Emulsion mit wunderbarer Cremigkeit und Konsistenz.

Anstelle des Glases kann auch mit einem Pürierstab gearbeitet werden. Olivenöl wird jedoch bei Wärme und zu intensiven Mixen etwas bitter. Dies kann beim Schütteln nicht passieren.

Tomatensalat mit Burrata

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Ein einfacher Tomatensalat, der durch frische Kräuter und einem cremigen Burrata zu einem wahren Genuss wird. Der Salat schmeckt am besten in der Tomaten-Hochsaison. Dazu ein gutes Olivenöl, cremigen Burrata und das sauer-süße Dressing. Mit frischem Basilikum abgeschmeckt und etwas Knoblauchbrot, ein echter Gaumenschmaus.

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    30 Minuten
  • Gesamtzeit:
    30 Minuten

Zutaten

1 Portion
Honig-Senf Dressing
1 Schalotte
5 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
1 TL Honig
1 TL süßer Senf
Salz und Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft
Tomatensalat
100 g Burrata
1 Handvoll frischen Basilikum
250 g süße Kirschtomaten gemischt
1 EL Kürbiskerne
2 Scheiben Weißbrot
2 TL Kräuterbutter

Utensilien

  • Einmachglas mit Deckel für das Dressing
  • Bratpfanne beschichtet

Zubereitung

  1. Alle Zutaten, bis auf das Olivenöl, in ein Glas mit Deckel geben. Wenn sich alle Zutaten vermischt haben, kommt das Olivenöl hinzu. Dieses zu einer cremigen Emulsion schütteln
  2. Das Weißbrot mit der Kräuterbutter bestreichen und in der Pfanne, auf der Butterseite, anrösten.
  3. Die Tomaten halbieren und mit dem Dressing marinieren, fein geschnittenen Basilikum hinzugeben und in einer Schüssel, mit einem Esslöffel Kürbiskerne, anrichten.

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