Quarkauflauf mit Grieß und Äpfel – einfach und so gut
Portionen: 4 Stück | Zeit: ca. 60 Min. | Schwierigkeitsgrad: Einfach
Omas Quarkauflauf mit Grieß und Äpfel ist eines dieser Rezepte, das ohne viel Aufwand immer gute Laune macht. Für mich ist es pures Wohlfühlessen und fest mit Kindheitserinnerungen verbunden. Der Auflauf ist in wenigen Minuten vorbereitet, kommt mit einfachen Zutaten aus und lässt sich wunderbar anpassen. Äpfel passen klassisch am besten, aber auch Birnen, Beeren oder ein Mix aus allem funktionieren hervorragend.


Besonders praktisch ist, dass man fast alles dafür im Haus hat. Genau richtig, wenn spontan Besuch vor der Tür steht oder der Appetit auf etwas Süßes kommt. Im Ofen bekommt der Auflauf eine leicht karamellisierte Oberfläche, während er innen locker, saftig und fast souffléartig bleibt. Ob als süße Hauptspeise, als Dessert oder einfach zwischendurch, dieser Grießauflauf geht immer. Und das Beste: Am nächsten Tag schmeckt er kalt fast genauso gut wie frisch aus dem Ofen.
Abwandlung: Welche Früchte eignen sich für den Quarkauflauf?
Du kannst den Auflauf ganz einfach mit verschiedenen Früchten abwandeln. Wichtig ist dabei, dass das Obst nicht zu viel Flüssigkeit abgibt, damit die Masse nicht verwässert. Feste Früchte wie Birnen, Aprikosen oder Zwetschgen eignen sich besonders gut. Auch Beeren funktionieren, solange sie nicht zu saftig sind. Sehr wasserreiches Obst wie Pfirsiche oder Kirschen solltest du vorher gut abtropfen lassen oder leicht mit etwas Grieß oder Speisestärke bestäuben. Tiefkühlfrüchte immer auftauen und gründlich abtropfen lassen. So bleibt der Auflauf saftig, locker und gelingt jedes Mal zuverlässig.
Dazu kann ich dir noch die Weinschaumcreme aus meinem Rezept der Kartäuser Klöße wärmstens empfehlen. So kannst du dem Quarkauflauf noch das Krönchen aufsetzen.
So wird der Quarkauflauf besonders luftig
Damit der Auflauf schön locker und luftig wird, helfen ein paar einfache Tricks. Die Eier sollten möglichst Zimmertemperatur haben. Wer es noch etwas fluffiger mag, kann das Eiweiß getrennt steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Der Quark sollte nicht zu feucht sein, bei sehr nassem Magerquark lohnt es sich, ihn kurz abtropfen zu lassen. Außerdem reicht es, die Zutaten nur so lange zu verrühren, bis alles gut verbunden ist. Zu langes Mixen macht den Teig eher schwer. Das Rezept unten zeigt bewusst eine einfache Zubereitung, weil mir die Konsistenz so am besten gefällt.

Welche Auflaufform und Backzeit sind ideal?
Damit der Quarkauflauf mit Grieß und Äpfeln gleichmäßig gelingt, ist die richtige Auflaufform *Amazon Link entscheidend. Am besten eignet sich eine eher flache Form, damit der Auflauf gut durchbackt und innen nicht zu feucht bleibt. Ist die Form zu tief, wird die Oberfläche oft schon goldbraun, während die Mitte noch nicht ganz fertig ist. Ideal ist eine Füllhöhe von etwa 4 bis 5 cm. In einer flachen Form bekommt der Auflauf eine schöne Struktur und bleibt innen saftig. Wird die Oberfläche beim Backen zu dunkel, kannst du den Auflauf einfach locker mit Alufolie abdecken. So gart er in Ruhe fertig, ohne weiter zu bräunen.
Wann ist der Quarkauflauf fertig gebacken?
Der Auflauf ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist und die Mitte nur noch leicht wackelt. Ein Holzstäbchen darf innen ruhig noch minimal feucht sein, sollte aber nicht flüssig herauskommen. Wichtig ist, den Auflauf nach dem Backen etwa 10 Minuten ruhen zu lassen. In dieser Zeit setzt sich die Masse und lässt sich später besser schneiden.
Kann man den Quarkauflauf vorbereiten oder aufbewahren?
Der Quarkauflauf lässt sich gut vorbereiten und schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut. Du kannst ihn nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf kurz im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen. Auch kalt ist er lecker und eignet sich perfekt zum Mitnehmen oder als süßes Frühstück. Einfrieren ist möglich, allerdings leidet die fluffige Konsistenz etwas, frisch oder gekühlt schmeckt er eindeutig am besten.


