Jo’s „Bergsteiger“: saftiges Mehrkornbrot mit Saaten
Mein Mehrkornbrot aus dem Holzbackrahmen ist super unkompliziert und einfach zubereitet, perfekt für den Alltag geeignet und ganz ohne Vorteig. Wir sind große Fans körniger Brote und genau deshalb zeige ich dir hier eines meiner liebsten Rezepte, auch weil es so entspannt in der Handhabung ist. Es ist vollgepackt mit gerösteten Saaten und besteht zu 75% aus Weizenvollkornmehl für das Aroma und Inhaltsstoffe und zu 50 % aus hellem Weizenmehl, das für die besonders lockere und saftige Krume sorgt. Es verbindet für mich das Beste aus beiden Welten. Egal ob zum Frühstück, für zwischendurch oder als Abendbrot, es passt immer. Probier es aus, ich bin mir sicher, es wird dich begeistern.

Schau dir auch gerne meine anderen Brotrezepte an und schreib mir in die Kommentare, welches dein Favorit ist.
Warum solltest du die Saaten für dein Mehrkornbrot rösten?
Das Rösten der Saaten macht einen richtig großen Unterschied im Geschmack. Durch die Hitze entwickeln sich die Aromen viel intensiver und das Brot bekommt diesen leicht nussigen, röstigen Charakter, den man sonst oft nur vom Bäcker kennt. Außerdem werden die Saaten dadurch etwas knackiger und bringen mehr Struktur ins Brot. Gerade bei einem Mehrkornbrot macht das am Ende einen großen Unterschied, sowohl beim Geschmack als auch beim Biss. Du kannst die Saaten einfach ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten, bis sie anfangen zu duften und zu knistern. Danach gründlich abkühlen lassen, bevor du sie in den Brotteig gibst.


Die Magie der kalten Übernachtgare
Die kalte Gare ist ein super Tipp, um einem Brot mehr Aroma zu verleihen, ohne was dafür zu tun. Der Teig hat über Stunden Zeit, sich zu entwickeln, wodurch das Brot intensiver und bekömmlicher wird. Gleichzeitig wird die Krume locker und hält noch länger frisch. Gerade bei einem Kastenbrot mit Saaten macht es einen Unterschied, weil sich Geschmack und Textur besser entfalten können. Ein für mich entscheidender Vorteil ist die entspannte Zubereitung. Du bereitest den Teig am Vortag zu, lässt ihn über Nacht im Kühlschrank gehen und kannst ihn am nächsten Tag in Ruhe formen und backen. Hier kommt es nicht auf die Minute an. Wenn du den Teig 2-3 Stunden länger im Kühlschrank ruhen lässt, ist das kein Problem.


Warum backe ich mein Brot im Holzbackrahmen?
Das Backen im Holzbackrahmen hat für mich viele Vorteile. 1. Der Teig bekommt eine stabile Form und kann schön nach oben aufgehen, ohne auseinanderzulaufen. Gerade bei einem eher fest geführten Mehrkorn-Kastenbrot macht das einen merkbaren Unterschied. 2. Das Holz sorgt außerdem für ein optimales Backklima, wodurch die Krume gleichmäßig durchbackt. 3. Der Rahmen besteht aus unbehandeltem Holz, also ganz ohne Beschichtung. Trotzdem lässt sich das Brot nach dem Backen super lösen, wenn du die Form vorher leicht einölst. Und am Ende ist es einfach ein gutes Gefühl: ein hochwertiges Brot backen und auch beim Zubehör auf natürliche Materialien achten.
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