Wiesn HotDog mit extra softer Laugenstange: Münchner Tradition trifft auf Streetfood – Ein Rezept in Kooperation mit DEVELEY

Der Beitrag enthält Werbung | Als echter Münchner weißt du natürlich, dass wir hier in der Hauptstadt Bayerns nicht einfach „Oktoberfest“ sagen. Nein, für uns ist und bleibt es die „Wiesn“. Aber warum eigentlich? Nun, die Wiesn hat ihren Namen von der Theresienwiese, auf der das Fest seit 1810 stattfindet. Das Oktoberfest wurde ursprünglich zur Feier der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese veranstaltet. Die Wiese wurde nach der Prinzessin benannt, und so wurde aus der „Theresienwiese“ im Laufe der Zeit einfach „d’Wiesn“. Für uns Münchner ist das mehr als nur ein Fest. Es ist Tradition, es ist Kultur, es ist ein Stück Heimat. Und inmitten dieser Tradition entstand meine Idee für den Wiesn HotDog.

„Warum zur Brezn sollte jemand einen HotDog mit einer Laugenstange kombinieren?“ Nun, weil’s einfach gut ist! Es ist wie beim Maßkrug: Manchmal muss man über den Rand hinausschauen – oder in diesem Fall über’s Laugenstangerl! Mit meinem Rezept bist du bestens für deinen Besuch zur Wiesn gewappnet. Dann legen wir mal los.

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Außergewöhnliche HotDog Rezepte – Zutaten für einen perfekten WiesnDog

Das perfekte HotDog Bun: Die Grundlage jedes Wiesn Dogs

Ein HotDog ist nur so gut wie sein Bun. Das Brötchen bildet die Basis und ist entscheidend für das gesamte Geschmackserlebnis. Doch was macht das perfekte HotDog Bun aus?

  • Weich & fluffig: Ein HotDog Bun sollte innen weich und luftig sein. Es muss das Gewicht und die Feuchtigkeit der Wurst und der Soßen aufnehmen können, ohne durchzusickern oder auseinanderzufallen.
  • Leicht knusprige Kruste: Außen sollte das Brötchen eine zarte Kruste haben, die beim Hineinbeißen ein sanftes Knuspern erzeugt.
  • Elastizität: Ein gutes Bun gibt beim Drücken leicht nach und kehrt dann in seine ursprüngliche Form zurück. Es sollte nicht zu dicht oder zu schwer sein.

Wichtige Zutaten und ihre Bedeutung:

  • Hochwertiges Mehl: Das Mehl ist die Grundlage des Buns. Ein qualitativ hochwertiges Weizenmehl sorgt für die gewünschte Textur und den Geschmack. Ihr könnt das Bun ausschließlich mit 405er oder 550er Weizenmehl backen oder aber 100g durch Pizzamehl mit hohem Proteingehalt ersetzen. So wird das Brötchen noch geschmeidiger.
  • Milch: Sie verleiht dem Bun seine weiche Konsistenz und den leicht süßlichen Geschmack.
  • Butter: Butter fügt nicht nur Geschmack hinzu, sondern hilft auch, das Brötchen feucht und saftig zu halten.
  • Hefe: Sie lässt das Brötchen aufgehen und gibt ihm seine fluffige Textur. Ich bevorzuge Frischhefe, die noch mehr Aroma dem Bun verleiht. Auch Trockenhefe funktioniert problemlos. Wie du deine Trockenhefe in Frischhefe umrechnest, verrate ich dir in meinem Beitrag zum Thema Hefe.
  • Brezellauge: Zum Laugen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich verwende ausschließlich eine gebrauchsfertige Brezellauge, da die Bräunung und der Glanz unverwechselbar ist. Möglich ist auch ein Gemisch aus Wasser und Natron. Sowohl der Glanz, wie auch die Bräunung werden jedoch nicht das selbe Ergebnis bringen. Diese Lauge verwende ich*

Ein Tipp zum Schluss: Bei der Zubereitung ist es wichtig, dem Teig genügend Zeit zum Ruhen und Aufgehen zu geben. Dies sorgt für die perfekte Textur und den unverwechselbaren Geschmack des HotDog Buns. Ein gut gemachtes Bun hebt den Wiesn HotDog auf ein ganz neues Level und macht jedes Bisschen zu einem wahren Genuss.

Mein Rezept für die perfekte Laugenstange

500 g Weizenmehl Typ 405 ( noch besser 100 g Pizzamehl und 400 g Typ 405)
300 g Milch
50 g Butter
5 g Frischhefe
12 g Salz
300 ml gebrauchsfertige Lauge*

  1. Die Hefe in der Milch auflösen und das Weizenmehl, sowie das Salz beimengen.
  2. Langsam für 3 min mischen, Butter zum Teig geben und 10 min kneten.
  3. Abgedeckt für 3 h bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  4. 125 g Teiglinge abstechen und rund wirken. Abgedeckt für 30 min ruhen.
  5. Lang wirken und formen wie im Video gezeigt.
  6. Abgedeckt für 12 h im Kühlschrank ruhen.
  7. In der gebrauchsfertigen Lauge für wenige Sekunden baden
  8. Die Teiglinge einschneiden und bei 220 °C Ober-/Unterhitze backen.
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Mehr Bilder zur Zubereitung findest du in diesem Beitrag oder im Zubereitungsvideo

Laugenstangen HotDog Wiesn HotDog Oktoberfest Rezepte

Eine gute Sauce ist die halbe Miete – die leckerste Senfsauce mit DEVELEY Senf:

Wie ihr wisst, bin ich ein großer Freund von regionalen Erzeugnissen und versuche, weitestgehend beim Einkauf darauf zu achten. DEVELEY ist ein echtes Traditionsunternehmen unserer Region und das schon seit über 175 Jahren. Mit einem kleinen Laden in München und der Erfindung des süßen Senf, begann die Erfolgsgeschichte.

Für meinen HotDog greife ich auf meine Klassiker zurück, die ich sowohl zur Brotzeit, als auch zum Kochen verwende. Die Rede ist vom ORIGINAL MÜNCHNER WEIßWURSTSENF und dem Allrounder unter den Senfsorten der MITTELSCHARFE SENF.

DER MITTELSCHARFE ist der Entertainer. Jeder kennt und liebt ihn. Er passt in jede Genussrunde als würzige Begleitung. So ein sonnig-gelbes Gemüt bringt guten Appetit auf den Tisch!

DER WEISSWURSTSENF ist ein süßes Original. Mit ihm hast du schon seit der Schulzeit gschmackige Vibes. Auf jedem Fest ist er der absolute Genussbringer. Und Zuhause? Ist er immer da, wenn du eine Seelenstärkung brauchst.

Rezept meiner Senfsoße für den ultimativen Wiesn HotDog vereint die Welten der Süße und der Würze. Verrühre 1 TL des MITTELSCHARFEN SENF mit 1 TL des originalen WEISSWURST SENF. Zudem 1 TL saure Sahne, einen guten Schuss Weißweinessig oder hellen Balsamico, frisch gemahlener Pfeffer, eine Prise Salz und wenig Wasser für die Konsistenz. Die Soße nehme ich auch gerne für die Brotzeit her. Du kannst sie nämlich vorbereiten und im Kühlschrank lagern.

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Wiesn HotDog mit extra softer Laugenstange

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Rezept für die besten Laugenstangen. Wiesn HotDog deluxe, das Rezept zur Zeit der Wiesn. Einfach zubereitet, eure Gäste werden begeistert sein.

mittel
  • Vorbereitungszeit:
    50 Minuten
  • Ruhezeit:
    15 Stunden
  • Backzeit:
    15 Minuten
  • Gesamtzeit:
    16 Stunden 5 Minuten

Zutaten

6 Stücke
Laugenbuns
500 g Weizenmehl Typ 405 ( noch besser 100 g Pizzamehl und 400 g Typ 405)
300 g Milch
50 g Butter
5 g Frischhefe
12 g Salz
300 ml gebrauchsfertige Lauge
Senfsoße
1 TL MITTELSCHARFEN SENF von DEVELEY
1 TL WEISSWURST SENF von DEVELEY
1 TL saure Sahne
1 Schuss weißen Balsamico Essig oder Weißweinessig
1 Schuss Wasser
1 Prise Salz und Pfeffer
HotDog Topping
6 Bratwürste, Wollwürste oder Wiener
6 EL bayerischer Krautsalat
6 EL Röstzwiebeln

Utensilien

Zubereitung

Laugenbuns

  1. In einer Schüssel das Weizenmehl mit Milch, Frischhefe und Salz vermengen. Für 3 Minuten auf niedriger Stufe mischen, die Butter hinzugeben und weitere 10 Minuten auf Stufe 2 auskneten. Abgedeckt ruht der Teig für 3 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 22-23 °C)
  2. Nach der Ruhephase hat der Teig deutlich an Volumen zugenommen. Es werden Portionen von je 125 g abgestochen und langgewirkt. Die geformten Teiglinge ruhen für 12 Stunden zur kalten Gare abgedeckt im Kühlschrank – siehe auch Video.
  3. 30 Minuten vor dem Backen wird der Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
  4. Die Teiglinge baden in der gebrauchsfertigen Bäckerlauge (4%) für wenige Sekunden. Achtung! Beim Arbeiten mit Lauge müssen unbedingt die Sicherheitshinweise des Laugenherstellers beachtet werden. Das Mischverhältnis der Lauge gibt der Hersteller ebenfalls vor.
  5. Nach dem Laugen werden die Teiglinge mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge eingeschnitten. Die Laugenbuns backen für ca. 13-15 Minuten, achtet auf eine schöne, hellbraune Farbe.

Senfsauce

  1. Rezept meiner Senfsoße für den ultimativen Wiesn HotDog vereint die Welten der Süße und der Würze. Verrühre 1 TL des MITTELSCHARFEN SENF mit 1 TL des originalen WEISSWURST SENF. Zudem 1 TL saure Sahne, einen guten Schuss Weißweinessig oder hellen Balsamico, frisch gemahlener Pfeffer, eine Prise Salz und wenig Wasser für die Konsistenz. Die Soße nehme ich auch gerne für die Brotzeit her. Du kannst sie nämlich vorbereiten und im Kühlschrank lagern.

Video

Notizen

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Wie findest du das Rezept?

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